Geldregen: Großinvestoren verkaufen Aktienpakete
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Günter Kerbler ist nach Klaus Ortner bei der Porr AG und Dörflinger/Androsch bei der AT&S AG der nächste Großinvestor, der einen Teil seines Aktienbesitzes versilbert, diesmal bei der Wiener Privatbank SE. 415.747 Aktien im Wert von 10,50 Euro je Aktie (das sind insgesamt 4,4 Millionen Euro) wechselten den Besitzer. Zugegriffen hat der bulgarische Alternative Investment Fund "Alpha Fund", der jetzt mit einem Schlag inklusiver bereits gehaltener Aktien 8,31 Prozent besitzt. Da die Aktie bei 12,70 Euro notiert, hat der Fonds gleich zu Beginn ein ordentliches Sümmchen verdient. Günther hält weiterhin 11,69 Prozent der Aktien an der Wiener Privatbank SE, ein Paket, das er sukzessive abverkaufen wird, wenn du mich fragst.
62,1 Millionen Euro streifte Unternehmer Klaus Ortner beim Verkauf von 1,57 Millionen Aktien der Porr AG zum Preis von 39,50 Euro je Aktie ein. In einer ähnlichen Größenordnung ging es auch beim von AT&S-Aktien (ich hatte dir berichtet). Die Porr-Aktie notiert aktuell bei 39 Euro. Auf 3-Jahressicht stieg die Aktie um 210 Prozent.
Für mich sind die Verkäufe eine logische Konsequenz des extrem gut gelaufenen österreichischen Aktienmarkts und der unsicheren geopolitischen Vorkommnisse. Der ATX Index liegt hinter Kospi Index und Nikkei 225 weltweit auf Platz drei mit einem Plus von rund 22 Prozent seit Jahresanfang, der ATX Total Return kommt sogar auf rund 26 Prozent.

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